Kai Peppmeier Interim Geschäftsführer bei NAYAK

 

Zu Beginn des Jahres 2017 geriet die damalige NAYAK Gruppe, einer der größten von Fluggesellschaften unabhängigen Technik-Dienstleister in Europa, in wirtschaftliche Schwierigkeiten, die in einen Insolvenzantrag der deutschen Gesellschaften mündete. Die ebenfalls operativen Gesellschaften in den Niederlanden und Italien waren davon zumindest direkt nicht betroffen. Insgesamt erwirtschaftete die NAYAK Group mit etwa 600 Mitarbeitern 75 Mio. Umsatz an etwa 35 Standorten in Europa.

Dr. Christoph Niering, Vorsitzender des VID (Verband der Insolvenzverwalter Deutschlands) wurde vom Amtsgericht Köln zum Insolvenzverwalter bestellt und beauftragte Kai Peppmeier als Geschäftsführer und CRO mit der operativen Sanierung der deutschen Hauptgesellschaften. In sehr kurzer Zeit wurde in intensiven Verhandlungen der wesentliche Verlustträger, die Werft bzw. das Hangargeschäft, geschlossen, die Mitarbeiter in eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft überführt und mit dem Betriebsrat bzw. der IGM neue und mittelfristig wirksame Betriebsvereinbarungen und ein Tarifvertrag zur Absicherung des Fortbestandes abgeschlossen.

Im Rahmen der Insolvenz konnten alle wesentlichen Hauptkundenbeziehungen aufrecht erhalten und sogar ausgebaut werden. Vor dem Hintergrund der extrem kurzlebigen Geschäftsbeziehungen im Bereich der Luftfahrt, insbesondere in Bezug auf die großen Airline-Carrier, war es notwendig, sehr frühzeitig eine mittelfristig stabile Lösung für den Service zu Gunsten der internationalen Kunden zu finden, um den prompten Ausfall von 300 Flugzeugen und deutlich höheren Flugverbindungen pro Tag zu garantieren. Unser Team um Kai Peppmeier und den M&A-Beratern um Centuros haben diese Transaktion sicher gestellt.

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